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salbei gegen schwitzen

Salbeitee gegen Schwitzen

Salbeitee gegen Schwitzen – dieses Hausmittel wirkt Wunder

Starkes schwitzen ist eine unangenehme körperliche Erscheinung, unter der jede/r Betroffene leidet, deswegen lautet mein Tipp heute: Salbeitee gegen Schwitzen! Salbei ist bereits seit Jahrhunderten eine anerkannte Heilpflanze. So finden sich Aufzeichnungen, dass unter anderem Patienten, die aufgrund einer Krankheit auch übermäßiges Schwitzen erdulden mussten, mit Salbeitee erfolgreich behandelt wurden.

Wie hilft Salbeitee gegen Schwitzen?

Bereits sein Name „Salbei“ steht für „heilen“ (lateinisch salvare). Neben zahlreichen positiven Eigenschaften für die menschliche Gesundheit, ist Salbei vor allem das Mittel gegen Schwitzen. Innerlich angewendet, hemmt er die Schweißproduktion. Äußerlich, in Form von Bädern oder Waschungen, wirkt er desodorierend, antiseptisch und adstringierend. Extremes schwitzen? – Die inneren Heilwirkungen des Salbei im Detail:

Hilft Salbeitee gegen Schwitzen

  1. Durch seine schweißhemmende Wirkung, hilft Salbeitee gegen Schwitzen direkt an Ort und Stelle, und zwar zielbewusst werden die Schweißdrüsen an der Bildung von neuem Schweiß gehemmt. Um bis zu fünfzig Prozent! – Aber nur bei richtiger Anwendung.
  2. Er wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.
  3. Das Zahnfleisch wird gestärkt und das Blut wird gereinigt.

Ein wahres Allroundtalent, der übermäßiges schwitzen auch äußerlich einschränkt. Gleichzeitig

  • sorgt er für eine glatte, schöne Haut.
  • regeneriert er beanspruchte und/oder geschwollene Füsse, zusätzlich zur effizienten Verminderung des Fußschweißes.
  • sagt er auch fettiger oder unreiner Haut den Kampf an.
  • ist Salbeitee anregend und erfrischend für den Geist.

Wichtig: Die richtige Zubereitung und Verwendung

Aufgrund meiner Salbeitee gegen Schwitzen Erfahrungen weiß ich, dass der angestrebte Erfolg maßgeblich von der richtigen Handhabung abhängig ist. Deswegen: Frischen Salbei statt getrocknetem Salbei verwenden. Am besten: Selbst gepflanzten Salbei dafür verwenden. Dieser gedeiht wunderbar im Garten, aber auch auf einer sonnigen Fensterbank. Er ist pflegeleicht, kann das ganze Jahr über geerntet werden und zu viel Wasser, bitte vermeiden. Soll der Salbei in den Garten gepflanzt werden, dann ist Mitte bis Ende Mai die beste Zeit dafür. Auch im Garten ist der Salbei pflegeleicht, benötigt ein sonniges Plätzchen und nach längeren Trockenperioden Wasser. Doch nun zur Zubereitung des köstlichen Salbeitees, der auch kalt genossen werden kann: Dafür zwischen fünf und zehn Salbeiblätter ernten und in Streifen schneiden. Diese werden mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergossen und sollten rund zwei Minuten ziehen, bevor sie – mit einem Teesieb – abgeseiht werden. Natürlich kann auch getrockneter Salbei verwendet werden, aber der Geschmack ist dann nicht so frisch, sondern deutlich herber. Außerdem muss der getrocknete Salbei rund zehn Minuten ziehen. Die Menge beträgt dann zwischen einem und eineinhalb Teelöffel getrocknetem Salbei für eine Tasse. Pro Tag können ein bis zwei Tassen Tee getrunken werden.

Innerlich und äußerlich ein toller Erfolg: Salbeitee gegen Schwitzen

Nach rund zwei bis drei Wochen werden Sie feststellen: Salbeitee ist eine effizientes Mittel gegen Schwitzen. Behandeln Sie doch auch gleich zusätzlich gezielt die Achselhöhlen, bei denen übermäßiges schwitzen sehr unangenehm ist. Oder: Ihre Füße, wenn diese von starker Schweißbildung betroffen sind. Übrigens – bei Handschweiß hilft die innerliche Anwendung bestens. Für die Zubereitung des Salbeitees zur äußerlichen Anwendung gilt: Es kann auf alle Fälle getrockneter Salbei verwendet werden. Für einen halben Liter rund vier Esslöffel Salbeiblätter mit kochendem Wasser übergießen und bis zu einer Viertelstunde ziehen lassen. Täglich nach dem Duschen die Achselhöhlen und Füsse damit abwaschen. Oder: Einmal täglich ein Fußbad anwenden. Dauer: Bis zu einer Viertelstunde. Vielseitig und wirkungsvoll – hilft Salbeitee für starkes schwitzen am ganzen Körper.

 

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4 Gründe für starkes Schwitzen

Schwitzen ist ein normaler und wichtiger Prozess in unserem Körper. Auch starkes Schwitzen ist in bestimmten Situation vollkommen normal. Es ist entweder ein Schutz vor Überhitzung, ein Regulationsmechanismus oder zur Absonderung von bestimmten Stoffen.

Extremes oder übermäßiges Schwitzen kann aber auch krankhaft sein; dann nennt man das Hyperhidrose. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Erscheinungsformen unterscheidet man in folgenden Kategorien:

  1. Thermoregulatorisches Schwitzen

Erhöht sich die Körpertemperatur, beispielsweise bei hohen Temperaturen oder beim Sport, reguliert der Körper die Temperatur durch das Schwitzen. Einerseits gibt er Wärme nach Außen ab, andererseits wird der Körper durch die Schweißschicht auf der Haut automatisch gekühlt.

Übermäßiges Schwitzen entsteht hier als durch:

  • Sport
  • Temperatur
  • Kleidung
  1. Emotionales Schwitzen

Sind wir erregt, nervös, wütend, ängstlich etc. bekommen wir z.B. Schweißhände, Schweiß auf der Stirn oder unter den Armen. Das Schwitzen durch Stress ist auch ein normaler Prozess, bei dem der Körper gekühlt wird, das Blut an wichtige Stellen umgeleitet wird und unwichtige Stoffe ausgeschieden werden.

Starkes Schwitzen entsteht durch:

  • Stress
  1. Gustatorisches Schwitzen

Nehmen wir Lebensmittel zu uns die scharf oder sauer sind, wie stark gewürzte Speisen, fangen wir an im Gesicht z.B. an der Oberlippe zu schwitzen. Wenn wir beispielsweise eine scharfe Suppe essen wird uns warm und wir fangen besonders im Gesicht an zu schwitzen.

Starkes Schwitzen entsteht durch:

  • Ernährung
  1. Extremes Schwitzen – krankhafte Hyperhidrose

Die oben beschriebenen verschiedenen Arten des Schwitzens können bei jedem Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Das Auftreten an sich ist aber völlig normal.

Andererseits gibt es auch krankhaftes Schwitzen. Den Unterschied festzustellen und wirklich einer krankhaften Kategorie zuzuordnen ist gar nicht so einfach. Bei Menschen mit Hyperhidrose tritt der Schweißaustritt öfter und ausgeprägter auf. Übermäßiges Schwitzen wird bei den Betroffenen durch geringe Reize ausgelöst. Oft braucht es noch nicht mal einen Auslöser für starkes Schwitzen.

Hyperhidrose – starkes Schwitzen durch Überfunktion oder Krankheit

Die Hyperhidrose lässt sich in zwei Erscheinungsformen einteilen.

Primäre Hyperhidrose – übermäßiges Schwitzen als Krankheit

  • Die primäre Hyperhidrose ist deutlich häufiger anzufinden als die sekundäre Hyperhidrose. Die primäre Hyperhidrose, auch essenzielle oder idiopathische Hyperhidrose genannt, tritt unabhängig von anderen Krankheiten auf. Oft tritt diese Art der Hyperhidrose erstmals mit einer hormonellen Veränderung auf (Pubertät, Wechseljahre). Die genaue Ursache ist nicht eindeutig bekannt. Die übermäßige Produktion von Schweiß und dessen Austritt wird oft durch Angst, Stress, Wut etc. ausgelöst. Es wird vermutet, dass tiefliegende psychische Faktoren eine Rolle spielen können. Meistens werden aber speziell die Schweißdrüsen behandelt.

Sekundäre Hyperhidrose

  • Starkes Schwitzen wird hierbei durch eine Erkrankung ausgelöst. Als Auslöser können eine Vielzahl von Krankheiten verantwortlich sein, wie Grippe, Gelbfieber, Diabetes, Parkinson, etc. Das extreme Schwitzen steht bei der sekundären Hyperhidrose im Hintergrund, da es nur als Nebeneffekt auftritt und die Hauptkrankheit etwas anderes ist. Anhand von Blutuntersuchungen kann der Arzt die Krankheit näher spezifizieren.

Starkes Schwitzen entsteht durch:

  • Hormone
  • Überfunktion
  • Krankheiten

Sollten Sie sich untersuchen lassen?

In vielen Fällen ist häufigeres Schwitzen völlig normal. Es gibt Lebensphasen die sind nun mal nicht einfach und der Körper reagiert in unterschiedlichen Formen, wie z.B. mit Schweißausbrüchen oder Schweißhände.

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Doch oft gibt es Ausmaße oder Erscheinungsformen, bei denen man nicht zögern sollte einen Arzt aufzusuchen:

  • Unerklärliche und oft auftretende Schweißausbrüche
  • Wiederholter Nachtschweiß trotz kühler Raumtemperatur
  • Schweißausbrüche in Verbindung mit Fieber, welches mehr als zwei Tage anhält
  • Massive Geruchsbildungen über längeren Zeitraum
  • Schwindel, Zittern und Unwohlsein

Die Behandlung beim Arzt – Was kann man selber tun – Gibt es Medikamente gegen Schwitzen?

Nun, der Arzt wird einen ganzheitlichen Blick auf ihre Krankengeschichte vornehmen. Daraus kann er Schlüsse ziehen, in wie weit bestimmte Therapiemaßnahmen ergriffen werden können. Dafür schaut er sich auch an, in welchen Situationen extremes Schwitzen auftritt, welche Medikamente damit zusammenspielen können und wo die Schweißbildung auftritt. Viele Parameter, wie das Blutbild, Körpertemperatur, Blutdruck, Röntgen, Ultraschall usw. können einen genauen Aufschluss auf die Ursache des Problems geben.

Mit den vorhandenen Möglichkeiten kann der Arzt eine sekundäre Hyperhidrose erkennen oder ausschließen.

Liegt eine primäre Hyperhidrose vor gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:

  • Antitranspirante: durch das Auftragen der Antitranspirante geben die Schweißdrüsen weniger Schweiß ab. Das enthaltene Aluminiumchlorid-Hexahydrat sorgt für die Verschließung der Poren. Es gibt Produkte, die können nicht nur unter den Armen, sondern auch an Stirn oder Füßen verwendet werden. Einige wenige Produkte funktionieren auch ohne das in Frage stehende Aluminium. Sehen Sie sich dafür diesen Beitrag an
  • Leitungswasser Iontophorese: die Leitungswasser Iontophorese kann je nach Gerät an verschiedenen Körperstellen angewandt werden. Ein Stromimpuls wird dabei durch Wasserbäder oder Elektroden in die betroffenen Stellen geleitet. Haben Sie eine anerkannte Hyperhidrose, wird die Anschaffung auch von einer Krankenkasse genehmigt. Alles zu den Geräten und zur Funktionsweise
  • Medikamente gegen Schwitzen: Bei einer primären Hyperhidrose können auch Antihidrotika verschrieben werden. Aufgrund der starken Nebenwirkungen sollten Medikamente immer mit Vorsicht eingenommen werden. Liegen allerdings psychische Probleme zu Grunde, können Psychopharmaka eine Lösung sein.
  • Botulinumtoxin: das durch Schönheitsoperationen bekannte Botox, kann in Achselhöhlen oder Handflächen injiziert werden. Als dauerhafte Lösung ist dies aber nicht zu empfehlen.
  • Operation: als letztes Mittel gegen Schwitzen gibt es operative Verfahren. Dabei werden Schweißdrüsen entfernt, verödet oder Nerven durchgetrennt. Einige Patienten schwitzen nach erfolgreicher Operation dafür an anderen Stellen intensiver.

Grundlegende Tipps gegen Schwitzen:

  • Tragen Sie luftige Kleidung, bei der auch Luft durchkommt und achten Sie auf natürliche Bestandteile aus denen die Kleidung gefertigt wurde. Vermeiden Sie synthetische Stoffe.
  • Ziehen Sie sich in Schichten an, so dass sie je nach Bedürfnis Sachen wechseln können oder sich an die Situation anpassen können.
  • Lederschuhe fördern das normale „Fußklima“. Schuhe aus Kunststoff oder Gummi fördern Schweißfüße. Im Sommer tragen Sie offene Schuhe.
  • So oft wie möglich sollten Sie Barfuß laufen.
  • Achten Sie auf ihre Ernährung. Schlecht sind: scharfe Speisen, Alkohol, Kaffee aber auch Nikotin.
  • Achten Sie auf ihr Körpergewicht. Sind sie übergewichtig versuchen sie abzunehmen.
  • Trinken sie ausreichend Wasser oder Tee.
  • Duschen sie in einem gesunden Maß. Zu häufiges Duschen steigert die Schweißproduktion.
  • Treiben Sie Sport um die Schweißdrüsen an ihre normale Funktion zu „erinnern“.
  • Salbeitee beruhigt nerven und ist antibakteriell
  • Wenn Sie nachts schwitzen kann ihnen Baldrian helfen
  • Machen Sie Autogenes Training oder andere Entspannungsübungen

 

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